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Warum Pensionskassen am 7. März Nein sagen

Impressum: Herbert Brändli – Statement in finews.ch, 1. Februar 2010.

Eine neue Website will über die negativen Folgen eines Ja's bei der Abstimmung über die Senkung des Umwandlungssatzes aufklären.

Die Zürcher Firma B+B Vorsorge hat unter www.umwandIungssatz.ch eine neue Informations-Webseite aufgeschaltet. Darin wird der Bürger im Hinblick auf die Abstimmung vom 7. März über die negativen Folgen eines Ja's zur Senkung des Umwandlungssatzes aufgeklärt.

Die Vorlage sei abzulehnen, denn die Entwicklung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge gehe einen falschen Weg, sagt Herbert Brändli Geschäftsführer der B+B Vorsorge.

Weniger Regulierungseifer
Entgegen dem Verlauf der Wirtschaft würden die Leistungen der Pensionskassen seit Einführung des BVG laufend sinken, so Brändli weiter. «Für werthaltige und sichere Renten aus der beruflichen Vorsorge müsste der Regulierungseifer und die Einmischung der Behörden in operative Tätigkeiten der Vorsorgeeinrichtungen eingedämmt und die Förderung von nicht legitimierten Nutzniessern unterbunden werden.

Dass es auch anders gehe, beweise die Sammelstiftung Profond, erklärt Brändli. Wie ihre Stifterfirma B+B Vorsorge vertrete sie ausschliesslich die Interessen der Versicherten. Sie behandle die Altersvorsorge als Vorsorge- und nicht als Versicherungsfall.

Umwandlungssatz unverändert 7,2 Prozent
Damit erziele sie Erträge über dem technischen Zins, spare Kosten und sichere Mitarbeitern von KMU Altersrenten, die mit der wirtschaftlichen Entwicklung mithalten. Die Altersguthaben würden marktgerecht verzinst und der Umwandlungssatz betrage unverändert 7,2 Prozent.

 


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5 Kommentare

Eduard Schaller
28.02.2010 16:40

Ich gratuliere Herr Brändli für die starke informative Arbeit und seinen Mut gegen die Interessen-Vertreter der bürgerlichen Parteien anzukämpfen.
Leute wie Sie fehlen in der Politik.
Chapot !

Ueli Zimmermann
22.02.2010 22:52

Ein Nein am 7. März ist die richtige Antwort.Allerdings darf daraus nicht der Schluss gezogen werden,der Bürger wünsche eine staatliche 2.Säule à la AHV im Umlageverfahren, wie dies gewissen linken Kreisen vorschwebt. Das"3-Säulenprinzip"muss weiter bestehen bleiben,aber mit Institutionen, die Gewinne ausschliesslich den Versicherten zukommen lassen!Profond und Herr Brändli sind wegweisend!

Roland Ebert
18.02.2010 08:59

Ein Ja würde nur helfen die Fehler der Vergangenheit unter den Teppich zu wischen. Ein Ja macht auch den Weg frei, für weitere Forderungen in diese Richtung. Ein Nein dagegen bringt die Herausforderung, es besser zu machen, zu mindest das was wir haben zu halten. Wir wachsen an den Herausforderungen und nicht an falschen Zugeständnissen. Ein Nein weckt auf, die Herausforderung anzunehmen.

Walter Guidon
12.02.2010 00:22

Tatsache ist, dass die meisten Pensionskassen, vorallem die PK's der Lebensversicherer den Versicherten bis Ende 1994 bei jedem Stellenwechsel innerhalb von 5 Jahren die gesamten Arbeitnehmerbeiträge inkl. Zinsen zurückbehalten haben.
Wenn diese zurückbehalten Gelder, das sind zig-Miliarden, noch vorhanden wären, müssten wir nicht über die Herabsetzung des Umwandlungssatzes diskutieren.

Christoph Bippus
10.02.2010 16:09

Sehr geehrter Herr Brändli / liebe Profond
Die Webseite "umwandlungssatz.ch" ist sehr aufschlussreich und betrachtet die Sache von einer ganz anderen Seite. Dass Sie als Pensionskasse sogar für ein nein plädieren, ist stark und zeigt, dass Sie es ernst nehmen mit der Aussage "vertritt ausschliesslich die Interessen der Versicherten"....
Danke und freundliche Grüsse, Ch. Bippus