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                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;&#xAB;Wie heute Geld angelegt wird, ist unverantwortlich&#xBB;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Interview von Peter Burkhardt mit Klaus Wellershoff &#x2013; Artikel in Sonntag, 4. Juli 2010, Seite 18. &lt;a href="/files/pdf/news/2010/100704_sonntag_klaus-wellershoff.pdf" target="_blank" title="Artikel von Klaus Wellershoff in Sonntag vom 4. Juli 2010 zum Download"&gt;Download Artikel als pdf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Der fr&#xFC;here Spitzenbanker und jetzige Wirtschaftsberater Klaus Wellershoff wirft der Finanzindustrie vor, die Altersvorsorge an den Abgrund zu f&#xFC;hren. Und er warnt vor den USA.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Herr Wellershoff, die Angst vor einer zweiten Rezession l&#xE4;sst die B&#xF6;rsen weltweit purzeln. Der Schweizer Leitindex SMI ist in dieser Woche auf ein Jahrestief gefallen. Wird er noch weiter absacken?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klaus Wellershoff: Die laufende Korrektur ist noch nicht abgeschlossen. Die Weltaktienm&#xE4;rkte beginnen, ihren eigenen Glauben an den Aufschwung zu hinterfragen. Sie sind von Gewinnzuw&#xE4;chsen von 25 Prozent f&#xFC;r die n&#xE4;chsten zw&#xF6;lf Monate ausgegangen. Jetzt erscheinen diese Werte viel zu hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ist der Sinkflug des SMI ein Vorzeichen, dass die Schweizer Wirtschaft einen erneuten Einbruch erleben wird?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der amerikanische Nobelpreistr&#xE4;ger Paul Samuelson hat einmal gesagt, der Aktienmarkt habe neun der letzten f&#xFC;nf Rezessionen perfekt vorhergesagt. Dem ist nichts hinzuzuf&#xFC;gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Droht weltweit eine zweite Rezession?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zurzeit denke ich eher, dass die Sanierung der Staatshaushalte deutlich tiefere Wachstumsraten erzwingen wird, aber keine Rezession. In praktisch allen L&#xE4;ndern st&#xFC;tzt die Kauflust der Privathaushalte und die Investitionslust der Unternehmen die Konjunktur. Die grosse Gefahr ist aber, dass die Stimmung wegen der riesigen Staatsverschuldung in den USA, in Grossbritannien und in Europa ins Negative dreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Sollen die Anleger jetzt alle Aktien abstossen und Obligationen kaufen?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Himmels willen, nein. Wir leben in Zeiten aussergew&#xF6;hnlich tiefer Zinsen. Und das heisst, dass Obligationen &#xFC;ber die n&#xE4;chsten Jahre mit grosser Wahrscheinlichkeit negative Renditen bringen. Trotzdem raten die Banken ihren Kunden immer noch, Obligationen zu kaufen. Die Art und Weise, wie heute Geld angelegt wird, ist unverantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Beispiel?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie als Beispiel die Strategiefonds des Marktf&#xFC;hrers, der UBS. Je risikoscheuer Sie als Kunde anlegen m&#xF6;chten, desto mehr Obligationen bekommen Sie. Im konservativsten Portfolio sind fast 100 Prozent Obligationen drin. Auch die Pensionskassen und Lebensversicherer halten gezwungenermassen einen viel zu hohen Grad an Obligationen, weil ihnen das der Staat vorschreibt. Da laufen wir sehenden Auges in eine ganz schwierige Situation hinein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wie meinen Sie das?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frankenobligationen werden auf dem jetzigen Zinsniveau nicht das Resultat erbringen k&#xF6;nnen, das man braucht, um die Altersrenten zu finanzieren. Die Politik muss reagieren und die Anlagevorschriften f&#xFC;r Pensionskassen und Lebensversicherungen lockern. Sonst droht eine Krise grossen Ausmasses in der Altersvorsorge, vielleicht sogar eine gr&#xF6;ssere als die letzte Finanzkrise. Dann geht es nicht nur um eine Bank, sondern um das Volksverm&#xF6;gen der Pensionskassen und damit um die Stabilit&#xE4;t unserer Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Was raten Sie den jetzt Dreissig- bis F&#xFC;nfzigj&#xE4;hrigen bez&#xFC;glich Vorsorge?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie Ihr Schicksal selber in die Hand! Die Finanzindustrie schl&#xE4;ft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der Euro ist auf ein Rekordtief von 1.30 Franken gefallen. Wird er weiter sinken?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass wir uns grosse Sorgen machen m&#xFC;ssen, dass das viel weiter geht als 1.25. Ein Wechselkurs von 1.10 oder gar eine Euro-Franken-Parit&#xE4;t erscheint praktisch nicht m&#xF6;glich. Voraussetzung daf&#xFC;r w&#xE4;re eine ganz grosse Rezession in der Schweiz, und die sehen wir nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erwarten Sie umgekehrt eine Erholung des Euros? Ist eine R&#xFC;ckkehr auf 1.50 Franken realistisch?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, wenn man die Kaufkraftparit&#xE4;ten anschaut, dann liegt der fundamental gerechtfertigte Wechselkurs bei 1.46, mit Abweichungen von 10 bis 15 Prozent nach oben und nach unten. Wir wissen, dass die Schwankungsbreite diesen 15-Prozent-Korridor praktisch nie verlassen hat. L&#xE4;ngerfristig werden wir also wieder einen st&#xE4;rkeren Euro sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der prominente &#xD6;konom Walter Wittmann schl&#xE4;gt zum Schutz unserer Exportwirtschaft trotzdem vor, dass die Schweiz den Franken an den Euro bindet oder ihn sogar &#xFC;bernimmt.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum das vorteilhaft sein soll, erschliesst sich mir nicht. Die Schweiz geh&#xF6;rt sicher nicht in den W&#xE4;hrungsraum, zu dem Griechenland und Portugal geh&#xF6;ren. Das w&#xFC;rde ja bedeuten, dass wir unsere Geldpolitik ganz einseitig an Europa und seiner Konjunktur orientieren m&#xFC;ssten. Die eigenst&#xE4;ndige Geldpolitik hat uns geholfen, die extrem solide Wirtschaftsentwicklung zu haben, die wir erleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Sehen Sie die Lage der Schweiz nicht zu rosig? Die wichtigsten Handelspartner schw&#xE4;cheln &#x2013; das muss doch zu negativen Folgen f&#xFC;r uns f&#xFC;hren.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin optimistischer als Sie. Die Schweiz ist ein absoluter Krisengewinnler. Im Wettbewerb mit den anderen hat die Krise dazu gef&#xFC;hrt, dass die Schweiz besser dasteht. Das ist ja auch einer der Gr&#xFC;nde, warum der Wechselkurs so stark ist. Das Land w&#xE4;chst, wir haben Zuwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskr&#xE4;ften. Das st&#xE4;rkt unsere F&#xE4;higkeit, hier zu operieren. Selbst aus der Finanzkrise geht der Finanzplatz meines Erachtens gest&#xE4;rkt hervor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Viele L&#xE4;nder haben riesige Staatsschulden angeh&#xE4;uft. Von welchen L&#xE4;ndern geht die gr&#xF6;sste Gefahr aus?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie es mich so sagen: Im Euroland sind die Verschuldungsprobleme katastrophal, in Grossbritannien noch gr&#xF6;sser als im Euroland und in den USA gr&#xF6;sser als in Europa. Die Amerikaner haben die Europ&#xE4;er in der Verschuldungsquote dieses Jahr &#xFC;berholt. Dadurch, dass sie bis jetzt keinen glaubw&#xFC;rdigen Defizitreduktionsplan vorgelegt haben, stehen sie schlechter da als die Griechen. In dem Moment, wo die Finanzm&#xE4;rkte das realisieren, droht der Weltwirtschaft grosse Gefahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Wellershoff Klaus</dc:creator><dc:date>2010-07-14T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Profond-Chef: Passives Investieren letztlich teurer als aktives Management</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/profond-chef-passives-investieren-letztlich-teurer-als-aktives-management_12974.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Profond-Chef: Passives Investieren letztlich teurer als aktives Management&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Artikel von &lt;a href="mailto:barbara.ottawa@ipe.com"&gt;Barbara Ottawa&lt;/a&gt; in &lt;a title="IPE Institutional Investment - Artikel Profond Vorsorgeeinrichtung" href="http://www.institutional-investment.de/index.php?id=38&amp;tx_ttnews[tt_news]=1144&amp;tx_ttnews[backPid]=206&amp;cHash=1d0536a7ca" target="_blank"&gt;IPE.com&lt;/a&gt; Institutional Investment, 7. Juli 2010. &lt;a title="IPE Institutional Investment - Artikel Profond Vorsorgeeinrichtung" target="_blank" href="http://www.bb-vorsorge.ch/en/ueber-uns/vorsorgethemen/standpunkte/swiss-ecofin-co-founder-s-views-on-passive-investment-naive_12941.html"&gt;Zum englischen Original.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Passives Investieren nimmt Pensionskassen Steuerungsm&#xF6;glichkeiten und es ist naiv zu denken, dass nur bei aktiven Investments kriminelle Aktivit&#xE4;ten in Pensionskassen vorkommen k&#xF6;nnen, so Profond-Chef Herbert Br&#xE4;ndli, mit Verweis auf die Vorkommnisse bei der Schweizer BVK.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Schweizer Finanzprofessor Martin Janssen hat eine Debatte in der Schweiz &#xFC;ber passives und aktives Management ausgel&#xF6;st, als er in einem Interview zum Fall der Z&#xFC;rcher Beamtenpensionskasse BVK gemeint hatte, dass passives Management eine der Ma&#xDF;nahmen seien, die Pensionskassen setzen k&#xF6;nnen, um solche (angeblichen) Korruptionsf&#xE4;lle zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Eine schwache Pers&#xF6;nlichkeit und bzw. oder kriminelle Energie haben bei der BVK zu materiellen Einbussen gef&#xFC;hrt, d.h. es sind Mittel abgeflossen, die der Pensionskasse, den Versicherten geh&#xF6;ren. Wenn Janssen meint, dass dieses Problem gel&#xF6;st werden kann, indem statt direkter indirekte bzw. passive Anlagen get&#xE4;tigt werden, dann ist er reichlich naiv&amp;quot;, ist Profond-Chef Br&#xE4;ndli &#xFC;berzeugt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Passive Anlagen entziehen dem Anleger Steuerungsm&#xF6;glichkeiten und sind gegen&#xFC;ber Direktanlagen mit zus&#xE4;tzlichen Kosten belastet, die h&#xF6;her sein d&#xFC;rften, als der Schaden im vorliegenden Fall BVK. Was das Schweizer Pensionskassenwesen dringend braucht, ist eine Professionalisierung auf der Leitungsebene.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Br&#xE4;ndli wies darauf hin, dass es passives Investieren f&#xFC;r seine Sammelstiftung Profond, mit einem verwalteten Verm&#xF6;gen von 3 Mrd. SFR (2,2 Mrd. Euro), unm&#xF6;glich gemacht h&#xE4;tte, sich aus UBS-Beteiligungen zur&#xFC;ckzuziehen und damit &amp;quot;eine gewaltige Verlustquelle&amp;quot; aus dem Portfolio zu entfernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der Schweizer Verm&#xF6;gensverwalter Swisscanto hielt fest, dass Index-Investitionen oft ein gro&#xDF;es &amp;quot;Klumpenrisiko&amp;quot; beinhalten, das nicht au&#xDF;er Acht gelassen werden darf. &amp;quot;So haben CS und UBS Mitte 2007 rund 21% des Blue-Chip-Indexes SMI ausgemacht. Nach der Finanzkrise Anfang M&#xE4;rz 2009 lag ihr Anteil noch bei knapp 11%, mit entsprechenden Verlusten f&#xFC;r die Anleger&amp;quot;, erl&#xE4;uterte Gerard Fischer, CEO von Swisscanto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fischer f&#xFC;gte hinzu, dass viele passive Investmentfonds an der B&#xF6;rse gelistet werden, wodurch zus&#xE4;tzliche Handelskosten anfallen, dennoch empfiehlt er eine Mischung aus aktiven und passiven Anlagen in einem Portfolio.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ein weiteres Negativ-Beispiel f&#xFC;r Index-Investitionen nannte Br&#xE4;ndli auch die derzeitigen &amp;quot;Liquidationswellen von Bondbest&#xE4;nden aus PIIGS-L&#xE4;ndern in passiven Anleihen-Portfolios&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2010-07-13T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>&#xAB;Deckungsgrad ist irref&#xFC;hrende Gr&#xF6;sse&#xBB;</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/deckungsgrad-ist-irrefuehrende-groesse_12900.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;&#xAB;Deckungsgrad ist irref&#xFC;hrende Gr&#xF6;sse&#xBB;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Interview von Thomas Hengartner mit Professor Olaf Meyer (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in Finanz und Wirtschaft, 2. Juni 2010, Seite 16. Mit vorhandenen Genehmigungen.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Die berufliche Vorsorge ist f&#xFC;r den einzelnen Menschen eine Langfristangelegenheit mit rund vierzigj&#xE4;hriger Ansparphase. Die Pensionskassen und Sammelstiftungen orientieren sich jedoch viel kurzfristiger, etwa wegen Fusion oder Abspaltung auf Arbeitgeberseite, wegen Mutationen in den F&#xFC;hrungsgremien oder wegen Auflagen der Aufsichtsbeh&#xF6;rden. Olaf Meyer, Professor f&#xFC;r Finanzen und Altersvorsorge an der Hochschule f&#xFC;r Wirtschaft in Freiburg FR, bringt Ideen f&#xFC;r Verbesserungen ins Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Herr Professor Meyer, wie kann der Gegensatz in der zeitlichen Betrachtungsweise der Vorsorge &#xFC;berbr&#xFC;ckt werden?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft wird vergessen, dass Vorsorgeeinrichtungen Unternehmen sind, die ohne Fremdkapital auskommen. Dies beg&#xFC;nstigt die F&#xE4;higkeit, Risiken an Finanzm&#xE4;rkten einzugehen. Die langfristige Performance hat eine wesentlich h&#xF6;here Aussagekraft als kurzfristige Renditen oder der stichpunktbezogene Deckungsgrad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Woran soll denn die Leistungskraft eines Vorsorgetr&#xE4;gers gemessen werden?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mehrwert einer Vorsorgeeinrichtung besteht ausser im Anlageerfolg in Kosteneffizienz, Kundenzufriedenheit, Umfang der Leistungen sowie Verteilungsgerechtigkeit. Die Vorsorgetr&#xE4;ger haben es in der Hand, relevante Steuerungspakete zu entwickeln und nicht nur die gesetzlichen Auflagen zu erf&#xFC;llen. Aus den Erfolgen der innovativen Vorsorgeeinrichtungen wird positiver Druck auf den Regulator erwachsen. Es gilt, die Vorsorgetr&#xE4;ger zu ermutigen, unternehmerisch zu f&#xFC;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;An die Stelle der lebenslangen Anstellung beim selben Unternehmen sind h&#xE4;ufige Stellenwechsel getreten, das 100%-Pensum wird von Teilzeitbesch&#xE4;ftigung beziehungsweise gar durch ein Portefeuille von Jobs f&#xFC;r verschiedene Arbeit- und Auftraggeber abgel&#xF6;st. Welche Konsequenzen ergeben sich?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nutzen der parit&#xE4;tischen Durchf&#xFC;hrung der beruflichen Vorsorge ist stark reduziert, da die weitreichende F&#xFC;rsorge des Arbeitgebers f&#xFC;r eine treue Belegschaft im internationalen Kostenwettbewerb immer weniger zutrifft. Es gilt, trotz dieser widrigen Umst&#xE4;nde die Langfristigkeit der Vorsorge zu bewahren. Hierzu gibt es zwei Alternativen: die Vorsorgeeinrichtung an den Arbeitnehmer zu binden, sodass er im Falle des Arbeitsplatzwechsels bei seiner Kasse oder Stiftung bleiben kann, oder reale Finanzaktiva anstelle eines Geldbetrags von einer Vorsorgeeinrichtung zu der n&#xE4;chsten zu transferieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Welche Forderungen ergeben sich daraus f&#xFC;r das BVG-System?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide M&#xF6;glichkeiten bed&#xFC;rfen starker Modifikationen der bisherigen Abwicklungspraxis. Es sind aber nicht nur die Schwierigkeiten, sondern auch die Chancen derartiger &#xC4;nderungen zu sehen. Des Weiteren darf nicht gez&#xF6;gert werden, die F&#xFC;hrung von Vorsorgeeinrichtungen an die neuen Entwicklungen anzupassen. Der Einfluss des Arbeitgebers sollte verringert und das Management der Vorsorgeeinrichtungen gest&#xE4;rkt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wie sollten die Versicherten vermehrt Einfluss auf ihre Vorsorge nehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gl&#xFC;cklicherweise ist festzustellen, dass die Flexibilisierung der Ansparmodelle voranschreitet und hier der Einzelne seine pers&#xF6;nliche Auswahl in Bezug auf die Abzugsh&#xF6;he treffen kann. Zudem lassen viele Kassen und Stiftungen zum Zeitpunkt des Ruhestands individuelle Kombinationen aus Kapitalbezug und Rente zu. Substanzielle Kritik muss jedoch angebracht werden, da die Vorsorgeeinrichtung &#xFC;ber die&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Anlagestrategie f&#xFC;r jeden Versicherten ist abh&#xE4;ngig von Sparguthaben&lt;br /&gt;
und Alter. Sie sollte deshalb individuell festgelegt werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anlage der Gelder bestimmt und der Kunde keinerlei Einflussm&#xF6;glichkeiten hat. So ist es offensichtlich, dass die optimale Strategie f&#xFC;r einen Arbeitnehmer, abh&#xE4;ngig von seinem Ansparungsgrad, seinem weiteren Verm&#xF6;gen oder auch seinem Alter, nur individuell sein kann. Die Anlageentscheidungen einer Kasse oder Stiftung beziehen nur einen geringen Teil der f&#xFC;r ihn relevanten Kriterien ein und schlimmer noch, orientieren sich dar&#xFC;ber hinaus an irref&#xFC;hrenden Gr&#xF6;ssen, wie etwa dem Deckungsgrad der gesamten Vorsorgeeinrichtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Welche Messgr&#xF6;ssen w&#xE4;ren geeigneter?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gilt, verschiedene Anlagem&#xF6;glichkeiten in einer Vorsorgeeinrichtung zu schaffen und die Arbeitnehmer bei der Auswahl kompetent zu beraten. Die Einf&#xFC;hrung des Beitragsprimats erleichtert diesen Schritt, da dies bereits die Entwicklung zu einem Sparplan ohne weitere Garantien f&#xFC;r den Arbeitnehmer bedeutet. Die Vorteile dieser Option bestehen darin, die Anlage auf den Einzelnen zuzuschneiden und zudem eine wirklich unabh&#xE4;ngige qualifizierte Beratung zu schaffen. Die Chancen steigen, die relevanten Vorsorgeziele des Einzelnen zu erreichen. Dies bedeutet auch, dass Vorsorgeeinrichtungen in eine neue Rolle hineinwachsen k&#xF6;nnen, da der Interessenkonflikt der Banken zwischen Verkauf und Beratung aufseiten des Vorsorgetr&#xE4;gers nicht besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wie kann den Nachteilen einer solchen Erweiterung begegnet werden?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu vermeiden ist, dass der administrative Aufwand den entstehenden Ertrag &#xFC;bersteigt. Dem kann Rechnung getragen werden, indem zuerst nur eine limitierte Anzahl von Anlagevarianten angeboten wird. Weiterhin gilt es, den Vorsorgeeinrichtungen seitens der Aufsichtsbeh&#xF6;rden den Weg zu ebnen, indem nicht nur die Erf&#xFC;llung kollektiver, sondern auch individueller Vorsorgeziele gef&#xF6;rdert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;In der zweiten S&#xE4;ule gibt es gewollte Solidarit&#xE4;t. Wie kann jedoch ungewollte Umverteilung vermindert werden?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier wird eine sehr grunds&#xE4;tzliche Frage angesprochen: Soll in der zweiten S&#xE4;ule umverteilt werden? Es ist festzustellen, dass f&#xFC;r den Schutz vor Arbeitsunf&#xE4;higkeit und f&#xFC;r die Absicherung der Familie oft eine gewollte Solidarit&#xE4;t zertifiziert wird. Dies mag jedoch darin begr&#xFC;ndet sein, dass die wahrscheinliche Umverteilung von Versicherungskosten zwischen den Mitgliedern einer Vorsorgeeinrichtung h&#xF6;chst intransparent ist und deshalb gar nicht in das Bewusstsein des Einzelnen r&#xFC;ckt. Zu hohe oder zu geringe Zahlungen an die Rentner f&#xFC;hren ebenfalls zur Umverteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wie kann man die Situation verbessern?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste wichtige Schritt besteht in der Messung der wesentlichen Umverteilungseffekte. Ein wichtiges Prinzip sollte sein, keine Umverteilung gegen den Willen der Einzelnen und insbesondere in deren Unkenntnis zuzulassen. Es ist anzunehmen, dass diese Erkenntnisse zu neuen Steuerungsinstrumenten f&#xFC;hren werden. Insbesondere sei hier auf eine Flexibilisierung von Rentenzahlungen hingewiesen, die ein wesentlicher Faktor zur Verringerung von Umverteilungen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Olaf Meyer ist Professor f&#xFC;r Finanzen und Altersvorsorge an der Hochschule f&#xFC;r Wirtschaft in Freiburg FR.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Meyer Olaf</dc:creator><dc:date>2010-07-06T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Die Metamorphose des Schweizer Aktienmarktes</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/die-metamorphose-des-schweizer-aktienmarktes_12922.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Die Metamorphose des Schweizer Aktienmarktes&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Nils Engel (&lt;a name="stern-z" id="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in Finanz und Wirtschaft, Seite 20. Mit vorhandener Genehmigung.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Verbesserte Corporate Governance &#x2013; Anspruch auf eine anst&#xE4;ndige Dividende anerkannt &#x2013; Ampeln stehen auf Gr&#xFC;n.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das gegenw&#xE4;rtige Malaise an den Finanzm&#xE4;rkten tr&#xFC;bt vielerorts den Blick f&#xFC;r den gewaltigen Mehrwert, der mit Aktienanlagen in der Vergangenheit erzielt werden konnte. Ein Beispiel: Im Jahr 1985 bewegte sich die B&#xF6;rsenkapitalisierung von Nestl&#xE9; um 11 Mrd. Fr. Ein Vierteljahrhundert sp&#xE4;ter, nach Auszahlung von 50 Mrd. Fr., weist die Gesellschaft eine Kapitalisierung von 180 Mrd. Fr. auf. Der Pensionskassenverwalter, der zu Beginn des Obligatoriums f&#xFC;r die berufliche Vorsorge (BVG) in Nestl&#xE9;-Aktien investierte hatte, hat im genannten Zeitraum also einen j&#xE4;hrlichen Ertrag von &#xFC;ber 14% erzielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Revolution&#xE4;re Schritte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spektakul&#xE4;r, aber Geschichte, werden die Ungl&#xE4;ubigen zu diesem Beispiel einwenden. In Tat und Wahrheit aber hat sich in den vergangenen f&#xFC;nfundzwanzig Jahren im Schweizer Finanzmarkt eine eigentliche Revolution abgespielt. Sie hat dem unvoreingenommenen Anleger M&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r mehrwertschaffende Investitionen geboten und letztlich eine g&#xFC;nstige Ausgangslage auch f&#xFC;r die Zukunft geschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Achtzigerjahren galt es als selbstverst&#xE4;ndlich, dass ein kleiner Kreis von stimmberechtigten Eigent&#xFC;mern das Schicksal von Schweizer Gesellschaften bestimmen sollte. Stimmenprivilegierte Namenaktien wurden erw&#xFC;nschten Aktion&#xE4;ren von den Verwaltungsr&#xE4;ten zugeteilt und mit Vinkulierung sowie Stimmrechtsbeschr&#xE4;nkung abgesichert. Der anonyme Kapitalgeber wurde auf Inhaberaktien oder auf stimmrechtslose Partizipationsscheine verwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem wenig transparenten Umfeld wurde in Kauf genommen, dass die vielf&#xE4;ltigen Restriktionen zu hohen Kapitalkosten und damit zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil gegen&#xFC;ber entwickelteren Kapitalm&#xE4;rkten f&#xFC;hrten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Dammbruch fand 1988 statt, als Nestl&#xE9; unter dem Druck von Stillhalter-Arbitrage-Transaktionen das Aktienbuch auch f&#xFC;r Ausl&#xE4;nder &#xF6;ffnete und in der Folge die Einheitsaktie einf&#xFC;hrte. Eine Pionierrolle spielte lange Jahre die heutige Ems-Chemie Holding. Tabus wurden hinterfragt und im Interesse einer Steigerung des Unternehmenswerts die Kapitalstruktur radikal vereinfacht. Erstmals wurden in der Schweiz Aktienr&#xFC;ckk&#xE4;ufe in verschiedenen aktion&#xE4;rsfreundlichen Variationen durchgef&#xFC;hrt sowie steuerg&#xFC;nstige Aussch&#xFC;ttungen des Nominalkapitals vorgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Neunzigerjahren forderte der Markt eine Verkleinerung der Verwaltungsratsgremien mit klarer Zuweisung der Verantwortlichkeiten. Diese Entwicklung ist in den letzten Jahren ins Stocken gekommen, wie die exzessiven Verg&#xFC;tungen an einzelne Bankmanager zeigen. Da letzteres Thema ein gefundenes Fressen f&#xFC;r Populisten jeglicher Couleur ist, konnten sich in diesem Fall die korrigierenden Marktkr&#xE4;fte &#xFC;ber die Einforderung von Rechenschaft der Verwaltungsr&#xE4;te noch nicht durchsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Konstruktive Zerst&#xF6;rung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hohe Dynamik der Weltwirtschaft forderte die urspr&#xFC;nglich beschaulichen Schweizer Manager in hohem Masse. Offenere Grenzen f&#xFC;r gut ausgebildete Arbeitskr&#xE4;fte und der Import von Finanzmarkt-Know-how lassen heute in der Schweiz Firmen&#xFC;bernahmen oder &#xE4;hnliche Kapitalmarkttransaktionen als etwas Allt&#xE4;gliches erscheinen, auch wenn in einzelnen Ecken noch Renitenz gezeigt wird. Hohe Anpassungsf&#xE4;higkeit in Kombination mit einem liberalen Arbeitsmarkt zeichnet heute die Schweizer Wirtschaft aus. Selbst Gewerkschaftsvertreter, die ihrerseits Strukturen durch Fusionen und dergleichen optimieren mussten, haben eingesehen, dass nur profitable Unternehmen gute Arbeitgeber sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gr&#xF6;sste Hindernis f&#xFC;r eine prosperierende Schweiz stellt derzeit wohl die Regulierungswut der Politiker und Beh&#xF6;rden dar. Viele Kleinunternehmen, die letztlich das R&#xFC;ckgrat jeder starken Volkswirtschaft bilden, ersticken in der zunehmenden Regulierungsdichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vern&#xFC;nftige Fiskalpolitik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu dieser h&#xF6;chst unerfreulichen Entwicklung der &#xDC;bersch&#xE4;tzung der Staatsmacht hebt sich dank intensivem Wettbewerb die Steuer- und Fiskalpolitik positiv ab. In der Folge verzeichnet die Schweiz eine Zuwanderung von erfolgreichen ausl&#xE4;ndischen Unternehmen, die in den kommenden Jahren einen steigenden Beitrag zur Wohlfahrt der Schweiz leisten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verwerfungen an den Kapitalm&#xE4;rkten haben dazu gef&#xFC;hrt, dass man sich des alten Sprichworts besonnen hat, wonach ein Spatz in der Hand besser ist als eine Taube auf dem Dach. Selbst Daniel Vasella und die Roche-Familien haben gemerkt, dass ihnen all die vielen Aktien wenig n&#xFC;tzen, wenn ihr Kurs nicht steigt und nichts Bares herausschaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir gehen davon aus, dass die Aussch&#xFC;ttungsquoten der Schweizer Gesellschaften steigen und hoch bleiben werden. Die Mehrheit der in der Schweiz kotierten Unternehmen ist gut gef&#xFC;hrt, verf&#xFC;gt &#xFC;ber eine starke Bilanz, erweist sich auch in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld als konkurrenzf&#xE4;hig und anerkennt zunehmend den Anspruch des Aktion&#xE4;rs auf eine anst&#xE4;ndige Dividende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Grund zur Zuversicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war noch nie so einfach, ein Schweizer Aktienportfolio zusammenzustellen, das einen hohen berechenbaren Cashflow produzieren wird. Die Renditedifferenz zu Obligationenanlagen ist rekordhoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#xFC;r den Anleger, f&#xFC;r den nicht aufgrund fragw&#xFC;rdiger regulatorischer Auflagen oder eigener Unzul&#xE4;nglichkeit die kurzfristige Volatilit&#xE4;t das Mass aller Dinge ist, stehen die Ampeln am Schweizer Aktienmarkt auf Gr&#xFC;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a id="stern" name="stern"&gt;&lt;/a&gt;Nils Engel ist Vorsitzender der Gesch&#xE4;ftsleitung der BZ Bank Aktiengesellschaft in Wilen-Wollerau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Engel Nils</dc:creator><dc:date>2010-06-25T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Brauchen Pensionskassen den Solvenztest?</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/brauchen-pensionskassen-den-solvenztest_12871.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Brauchen Pensionskassen den Solvenztest?&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Herbert Br&#xE4;ndli (&lt;a name="stern-z" id="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in stocks.ch (Experten-Kolumne), 25. Juni 2010. &lt;a title="stocks.ch - Download Artikel Herbert Br&#xE4;ndli von B+B Vorsorge AG" target="_blank" href="http://www.stocks.ch/home_nachricht/Brauchen_Pensionskassen_den_Solvenztest__1140"&gt;Link stocks&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Angespannte Finanz- und Aktienm&#xE4;rkte und die zunehmende Lebenserwartung lassen in bekannten Kreisen den Ruf nach Solvenztests f&#xFC;r Pensionskassen zu gleichen Bedingungen wie bei Versicherungen erschallen. Diese Forderung ist verfehlt, dumm und m&#xFC;ndet in einen Verrat des erfolgreichen betrieblichen Altersvorsorgesystems schweizerischer Pr&#xE4;gung.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Versicherungsunternehmen ben&#xF6;tigen risikotragendes Kapital, damit sie Risiken von ihren Kunden, beispielsweise Pensionskassen, &#xFC;bernehmen d&#xFC;rfen. Der Schweizer Solvenztest (SST) misst ihre Risikof&#xE4;higkeit, indem er dem Eigenkapital das f&#xFC;r die Risiko&#xFC;bernahme erforderliche Kapital gegen&#xFC;berstellt. Sobald das risikotragende Kapital geringer ist, muss es entweder aufgestockt werden, oder die &#xFC;bernommenen Risiken m&#xFC;ssen reduziert werden. Dies kann mit der Steuerung der Bilanz mittels Asset-and-Liability-Management (ALM) erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pensionskassen sind ganz anders geartet als Versicherer. In diese Risikogemeinschaften bringen Arbeitnehmer Teile ihrer Arbeitsentsch&#xE4;digung ein, zwecks Transformation in Renten. Sie bestehen nur aus Eigenkapital, kommen ohne Fremdkapital aus und &#xFC;bernehmen grunds&#xE4;tzlich keine Risiken von Dritten. Weil Pensionskassen ihr Kapital nicht mit Kundenrisiken in &#xDC;bereinklang bringen m&#xFC;ssen, ist die Anwendung des SST bereits im Ansatz verfehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betriebliche Vorsorgeeinrichtungen sind zweckorientierte Verm&#xF6;gen, welche in der Schweiz in Form von Stiftungen gef&#xFC;hrt werden. Diese sind von ihren Sponsorunternehmen juristisch und wirtschaftlich vollkommen getrennt. Ihre Eigner, die Versicherten, k&#xF6;nnen mit ganz wenigen Ausnahmen das eingebrachte Kapital nicht vor dem Alter 65 zur&#xFC;ckfordern. Pensionskassen behalten deshalb die individuellen Verm&#xF6;gen mindestens 40 Jahre und laufen keine Gefahr, dass diese in gr&#xF6;sserem Stil vorzeitig abgezogen werden. F&#xE4;llt zudem der Leistungsentscheid f&#xFC;r Altersrenten, was bei rund 70 Prozent aller Verm&#xF6;gen der Fall ist, bleiben die individuellen Kapitalien den Stiftungen &#xFC;ber rund 60 Jahre erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 2. S&#xE4;ule ist mithin unbeschr&#xE4;nkt risikof&#xE4;hig. Kurzfristige Liquidit&#xE4;tsengp&#xE4;sse, die sie unerwartet treffen und in der Substanz sch&#xE4;digen, kennt sie nicht. F&#xFC;r den Fall, dass einzelne ihrer Repr&#xE4;sentanten illiquid werden sollten, alimentieren Pensionskassen den Sicherheitsfonds. Er deckt die Anspr&#xFC;che der Versicherten bei Pleiten weit &#xFC;ber das Obligatorium hinaus. Die H&#xF6;he der erworbenen Leistungen ergibt sich aus den internen Zinsgutschriften nach Massgabe der Performance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit schaffen Pensionskassen Mehrwerte mit nachhaltigen, kosteneffizienten Anlageerfolgen und einer gerechten Verteilung des Verm&#xF6;gens. Ihre nat&#xFC;rliche Risikof&#xE4;higkeit l&#xE4;sst sie Volatilit&#xE4;ten an Anlagem&#xE4;rkten aushalten und Schwankungsrisiken eingehen, die f&#xFC;r eine ansprechende Performance unerl&#xE4;sslich sind. Einj&#xE4;hrige Volatilit&#xE4;ten der Anlagevehikel sind f&#xFC;r sie nicht massgebend. Ihre wahren Risiken sind langfristig ungen&#xFC;gende Anlageerfolge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Risiken k&#xF6;nnen Vorsorgeeinrichtungen mit einfachen Steuerungspaketen bewirtschaften. Die zunehmende Ausrichtung auf gesetzliche Auflagen und irref&#xFC;hrende, kurzfristig orientierte Kennzahlen verleitet sie dagegen zu sch&#xE4;dlichem Verhalten. Kurzfristige, reale Marktzinsen und stichtagbezogenen Deckungsgrade, die Solvenztests vorgeben, sind dumm, ebenso darauf aufbauende Steuerungen vermeintlicher Pensionskassenrisiken anhand von ALM-Analysen. Diese Steuerungspakete sind praktisch nichtssagend, ungemein teuer und n&#xF6;tigen die forcierten Laien-Manager zu ineffizientem, kontraproduktivem Verhalten. Die zentralen Risiken der betrieblichen Altersvorsorge werden dadurch verst&#xE4;rkt und lassen das Kapitaldeckungsverfahren zum Umwandlungsverfahren verkommen. Pensionskassen verlieren so im Dreis&#xE4;ulensystem ihren tragenden und ausgleichenden Wert.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a id="stern" name="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli ist Betriebswirtschafter und Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte mit einem breit diversifizierten Auftragsportefeuille. Herbert Br&#xE4;ndli ist Gr&#xFC;nder und Leiter der B+B Vorsorge AG, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Dynamik und Transparenz in die berufliche Vorsorge zu bringen und ihren Kunden eine fundierte Beratung sowie interessante Alternativen zu bieten. &lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2010-06-25T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Auswahl bei der Vorsorge - Wahl und Bedeutung der Pensionskassen f&#xFC;r KMU</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/auswahl-bei-der-vorsorge-wahl-und-bedeutung-der-pensionskassen-fuer-kmu_12632.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Auswahl bei der Vorsorge -&lt;br /&gt;
Wahl und Bedeutung der Pensionskassen f&#xFC;r KMU&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Herbert Br&#xE4;ndli (&lt;a name="stern-z" id="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in KMU Life, 24. Juni 2010.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Noch vor einem Jahr war die betriebliche Vorsorge im Rahmen der Finanzkrise aus dem Lot. Viele Sammelstiftungen waren in die Unterdeckung gerutscht. Heute ist das Bild wieder etwas freundlicher. Im Zeichen mehrerer globaler Strukturkrisen drohen aber wieder dunkle Wolken am Vorsorgehorizont. Wie kann man sich bei der Wahl seiner Vorsorgestrategien dagegen wappnen? Wir baten verschiedene Anbieter um Stellungnahmen. Den Anfang macht Herbert Br&#xE4;ndli von der B+B Vorsorge AG.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Debatten in der Schweiz rund um das Referendum zum Umwandlungssatz haben trotz vieler Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge leider nur wenig Klarheit geschaffen. Mit den j&#xFC;ngsten internationalen Strukturverwerfungen wurde die verbreitete Verunsicherung in der KMU-Welt weiter versch&#xE4;rft. Sturm laufende Notenpressen heizen eine unkontrollierte Schuldenwirtschaft an, was erfahrungsgem&#xE4;ss auch negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft zeitigen wird und in den Pensionskassen sind vormals vermeintlich m&#xFC;ndelsichere Anlagen in Staatsanleihen pl&#xF6;tzlich h&#xF6;chst gef&#xE4;hrdet. Bietet die 2. S&#xE4;ule in diesem wirtschaftlichen Umfeld noch Sicherheit und was bedeuten Garantien? Sind Pensionskassen ein Auslaufmodell oder k&#xF6;nnen sie mit der AHV den Lebensstandard ihrer Mitglieder bis ans Lebensende gew&#xE4;hrleisten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem k&#xFC;rzlich publizierten weltweiten Vergleich hat das schweizerische Dreis&#xE4;ulensystem die beste Gesamtbewertung erhalten. Vor allem die Finanzierung und Unabh&#xE4;ngigkeit der 2. S&#xE4;ule haben zu diesem Spitzenplatz verholfen. Dank dem Kapitaldeckungsverfahren blieb die betriebliche Vorsorge auch in Krisenzeiten finanziell robust und fast unbeeinflusst von schw&#xE4;chelnden Unternehmen. Die Pensionskassen haben dem gesamten System Stabilit&#xE4;t verliehen. Weit abgeschlagen blieben Volkswirtschaften, die auf das Umlageverfahren gesetzt und/oder die Pensionskassen nicht konsequent von ihren Unternehmen getrennt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das S&#xE4;ulenmodell&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Schweiz wird etwa ein F&#xFC;nftel aller L&#xF6;hne f&#xFC;r die Altersvorsorge abgezweigt. Rund die H&#xE4;lfte davon fliesst in die 1. S&#xE4;ule und via Staat als Renten direkt zu den Pensionierten. Die andere H&#xE4;lfte fliesst als individuelle Sparbatzen in die betriebliche Vorsorge, wird dort von Pensionskassen angelegt und sp&#xE4;ter in Altersrenten umgewandelt. Sie verwalten f&#xFC;r die meisten ihrer Mitglieder den gr&#xF6;ssten Teil des pers&#xF6;nlichen Verm&#xF6;gens, den diese, mit wenigen Ausnahmen, nicht vor dem Alter 60 beziehen d&#xFC;rfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pensionskassen sind von den Unternehmen finanziell und juristisch getrennt, eigenst&#xE4;ndig und geh&#xF6;ren ihren Mitgliedern. Sie sind f&#xFC;r das eigene Wohl und Gedeihen verantwortlich und d&#xFC;rfen beispielsweise bei Unterdeckungen nicht auf Nachschusszahlungen der Arbeitgeber hoffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil immer weniger Erwerbst&#xE4;tige nicht immer mehr und h&#xF6;here Renten direkt zahlen k&#xF6;nnen, kommt der 2. S&#xE4;ule vor allem in alternden Volkswirtschaften immer st&#xE4;rkeres Gewicht zu. Mit steigender Ertragskraft kann diese sowohl die Schw&#xE4;che der 1. S&#xE4;ule ausgleichen als auch zunehmende Rentenlaufzeiten finanziell abdecken. Ein Mitglied bleibt heute im Durchschnitt 63 Jahre dabei, mit zunehmender Tendenz. In den einzelnen Pensionskassen &#xFC;berlagern sich die individuellen Vorsorgezyklen solange neue Mitarbeiter nachstossen. Offene Pensionskassen verf&#xFC;gen damit &#xFC;ber fast unbeschr&#xE4;nkte Anlagehorizonte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorsorge und Aktien&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank dem weiten Anlagehorizont sind Pensionskassen ausserordentlich robust gegen&#xFC;ber Schwankungen von Anlagevehikeln. Die nat&#xFC;rliche F&#xE4;higkeit, Marktschwankungen auszuhalten, erm&#xF6;glicht ihnen mit Aktienanlagen an der Entwicklung der Volkswirtschaften teilzuhaben. Sie sind nicht gezwungen, mit vermeintlich sicheren, risikoarmen Finanzierungsvehikeln den Verlauf der Ertr&#xE4;ge zu gl&#xE4;tten. Die enormen Auswirkungen eines Verzichts auf ertragsschwache Finanzanlagen und teure Absicherungsinstrumente sind aus einem Langzeitvergleich der Credit Suisse ersichtlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Global haben Aktien &#xFC;ber die vergangenen 110 Jahre nominell durchschnittlich mit 8,5 Prozent und Obligationen mit 4,8 Prozent rentiert. Auf realer Basis waren Aktien mit 5,3 Prozent sogar dreimal rentabler als Obligationen. Der Geldmarkt warf 0,9 Prozent Rendite ab und wurde von Aktien fast sechsmal &#xFC;bertroffen. Bezogen auf die Schweiz waren die Unterschiede weniger ausgepr&#xE4;gt. Mit Aktien betrug die reale Rendite 4,3 Prozent, mit Obligationen 2,5 Prozent und auf dem Geldmarkt wurden 0,8 Prozent erwirtschaftet. Bei den Nachbarn Deutschland, Frankreich und Italien waren die Differenzen hingegen extremer. Dort haben Obligationen, wie in Japan, langfristig real negativ zu Buche geschlagen. Aktien waren indessen in allen wichtigen Wirtschaftsl&#xE4;ndern zwischen 1,9 Prozent (Italien) und 7,3 Prozent (Australien) immer positiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Transparent und Effizient&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Effizienz bei Pensionskassen heisst hohe Ertr&#xE4;ge und niedrige Kosten. Bei der gegebenen Assetallokation sollte es den schweizerischen Pensionskassen leicht fallen, ihre Effizienz zu verbessern, zumal auch auf der Kostenseite noch gr&#xF6;ssere Einsparungen m&#xF6;glich sind. Mit einem verst&#xE4;rkten Aktienengagement k&#xF6;nnen die Ertr&#xE4;ge nachhaltig gesteigert werden. Bereits 1 Prozent mehr Rendite, mit entsprechend h&#xF6;heren Zinsgutschriften, lassen die BVG-Alterguthaben um 20 Prozent und die zugeh&#xF6;rigen Altersrenten bis zu einem Drittel anwachsen. Einem Versicherten mit einem Lohn von 60&#x2019;000 Franken kann die Altersrente, die er mit Zinsgutschriften von 2 Prozent erhalten w&#xFC;rde, mit Zinsgutschriften von 5 Prozent von 25&#x2019;160 Franken auf 56&#x2019;910 Franken nachgebessert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pensionskassen st&#xE4;rken mit einer effizienten Transformation der Beitr&#xE4;ge in Renten nicht nur die betriebliche Altersvorsorge. Mit hohen Zinsgutschriften und hohen Umwandlungss&#xE4;tzen steigern sie den Wert der Arbeitsentsch&#xE4;digungen generell. H&#xF6;here Altersrenten erh&#xF6;hen somit den Nutzen, den Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter aus dem Lohnsystem ziehen. So k&#xF6;nnen KMU mit einer guten Wahl der Pensionskasse die eigene Attraktivit&#xE4;t am Arbeitsmarkt bei gleichbleibenden L&#xF6;hnen signifikant verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Richtige Wahl&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Wahl und Installation einer Pensionskasse geht es f&#xFC;r KMU und ihre Mitarbeiter um sehr viel. Sie sollten ihre Vorsorgel&#xF6;sung deshalb periodisch &#xFC;berpr&#xFC;fen und allenfalls auf ver&#xE4;nderte Umfelder und Situationen abstimmen. Bei der Beurteilung stehen Ertr&#xE4;ge und Kosten sowie die Finanzierung und Verteilung der Verm&#xF6;gen im Vordergrund. Hingegen sind unterschiedliche und schwankende Deckungsgrade nebens&#xE4;chlich und generell &#xFC;berbewertet. Viel wichtiger sind Regelungen und versichertengerechte Pensionskassenl&#xF6;sungen der Zu- und Abg&#xE4;nge bei &#xDC;ber- und Unterdeckungen. Leider steht dem oft der gesetzliche Rahmen im Weg. Statt innovativer, anspruchsvoller Antworten verfolgen darum viele Pensionskassen lieber einen einfacheren Selbstzweck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Organe und Verwalter handeln dann eigensinnig, statt die Interessen ihrer Versicherten zu vertreten. Dieses Wirken gegen den Auftrag der Eigent&#xFC;mer wurde offensichtlich beim Referendum zum Umwandlungssatz. Zahlreiche Pensionskassen und ihre Verb&#xE4;nde, allen voran die Vertreter von Versicherungssammelstiftungen, dr&#xE4;ngten im Verein mit Politikern und Beratern auf eine Senkung. Das Volk, die Versammlung der Pensionskasseneigent&#xFC;mer, hat dagegen ein klares Votum gegen weitere Leistungsk&#xFC;rzungen abgegeben und den unmissverst&#xE4;ndlichen Auftrag zur Effizienzsteigerung erteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &#xDC;berpr&#xFC;fung verschiedener Pensionskassenl&#xF6;sungen scheitert h&#xE4;ufig bereits an der Kenntnis von Alternativen und fehlendem oder unterschlagenem Datenmaterial. Allein gelassen mit diesem Informationsnotstand verlassen sich KMU gutgl&#xE4;ubig auf nichts sagende, technische Berechnungen und Prognosen. Mit holen Garantieversprechen wird ihnen eine falsche Sicherheit vermittelt, die sie scheinbar von ihrer Verantwortung entlastet. Schon die g&#xE4;ngigen Projektionen auf Versicherungsausweisen sind aber praktisch das Papier nicht wert und zumeist vor der Verteilung bereits Makulatur. Antworten zu den oben erw&#xE4;hnten, haupts&#xE4;chlichen Erfolgskriterien k&#xF6;nnen darum praktisch nur aus der Vergangenheit und dem weitgehend reglementarisch diktierten, bisherigen Verhalten der zust&#xE4;ndigen Organe abgeleitet werden. Nicht abschliessend empfehlen wir darum die Beachtung nachstehender Punkte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;a) Gesch&#xE4;ftsmodell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Pensionskassen sind in der Schweiz grunds&#xE4;tzlich unabh&#xE4;ngig von Betrieben und Unternehmen. Es ist zu pr&#xFC;fen, ob dennoch (auch mit Dienstleistern der Pensionskasse) vertragliche oder finanzielle Abh&#xE4;ngigkeiten geschaffen wurden, beispielsweise mit Gegengesch&#xE4;ften, Verpflichtungen zur Nachschusspflicht bei Unterdeckungen, Kick-backs oder Provisionsvereinbarungen aus Versicherungs- oder Verm&#xF6;gensverwaltungsvertr&#xE4;gen et cetera.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pensionskassen sind Risikogemeinschaften. Unter diesem Aspekt sind zu pr&#xFC;fen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Anschlussbedingungen, Freiz&#xFC;gigkeits- und Abgangsregelungen und ihre praktische Wirkung im Ver&#xE4;nderungsfall auf das Individuum, den Anschluss und die Stiftung.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mitsprache- und Mitgestaltungsrechte der Versicherten (sprich Eigent&#xFC;mer)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Solidarit&#xE4;ten, welche noch spielen oder ausgeschaltet wurden. Stimmen beispielsweise Sparbeitr&#xE4;ge und Altersgutschriften &#xFC;berein, oder erfolgt der Aufbau der Altersleistungen mittels Durchschnittfinanzierung (Umverteilungen zu Lasten der Jungen)?&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;R&#xFC;ckversicherungen und die (kostenwirksame) Abstimmung zwischen Risikoversicherungen vor und Renten(-laufzeiten) nach der Pensionierung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;b) Bez&#xFC;glich Anlagen ist zu pr&#xFC;fen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;ob die Pensionskasse mit ihren Anlagen Geld f&#xFC;r die Versicherten verdient oder prim&#xE4;r Dritte an Pensionskassengeldern verdienen.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;ob die Anlagesubstanz werthaltig ist und alle Anlagevehikel verstanden und erkl&#xE4;rbar sind.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;wie hoch die Nettoertr&#xE4;ge der Pensionskasse (nicht von Dritten, wie Dienstleistern, Managern und Verwaltern) in der m&#xF6;glichst weit zur&#xFC;ckreichenden Vergangenheit waren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;c) Bez&#xFC;glich dem Leistungspotential ist zu pr&#xFC;fen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;wie hoch die Wertzuf&#xFC;hrung (Zinsgutschriften) durch die Pensionskasse (dritter Beitragszahler) ist. Die H&#xF6;he der zugef&#xFC;hrten Beitr&#xE4;ge besagt nichts &#xFC;ber die Effizienz der Vorsorgeeinrichtung.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;wie hoch Freiz&#xFC;gigkeitsleistungen (Zinsgutschriften) und Neurenten (Umwandlungssatz) sind. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit den erwirtschafteten Nettoertr&#xE4;gen und der Verteilungspolitik (Reservenbildung). Auch sogenannte Leistungsprimate haben einen Umwandlungssatz. Er entspricht wie im Beitragsprimat dem Verh&#xE4;ltnis zwischen der Neurente und dem zugeh&#xF6;rigen Deckungskapital.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;wie hoch Kosten und Beitr&#xE4;ge f&#xFC;r Risikoversicherung und -absicherung sind.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;wie hoch Kosten und Beitr&#xE4;ge f&#xFC;r Administration und Verwaltung sowie spezielle Dienstleistungen sind.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mit Hilfe einer solchen oder &#xE4;hnlichen &#xAB;To-do-Liste&#xBB; sollte Ihre Vorsorge trotz globaler Turbulenzen in trockenen T&#xFC;chern gelagert sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a id="stern" name="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli erlangte 1986 das eidgen&#xF6;ssische Diplom des Pensionsversicherungsexperten. Br&#xE4;ndli gr&#xFC;ndete im Jahr 1990 die B+B Vorsorge AG, die Dienstleistungen f&#xFC;r Pensionskassen und Vorsorgetr&#xE4;ger anbietet. Sein Unternehmen f&#xFC;hrt die Sammelpensionskasse Profond, die f&#xFC;r 1&#x2019;600 Unternehmen und deren rund 30&#x2019;000 Versicherte die berufliche Vorsorge l&#xF6;st.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;B+B Vorsorge AG&lt;br /&gt;
Z&#xFC;rcherstrasse 66&lt;br /&gt;
Postfach&lt;br /&gt;
CH-8800 Thalwil&lt;br /&gt;
Telefon +41 (0) 58 589 88 01&lt;br /&gt;
www.bb-vorsorge.ch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2010-06-24T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Aus einer Hand - Vorsorge als langfristige Paketl&#xF6;sung</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/aus-einer-hand-vorsorge-als-langfristige-paketloesung_12659.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Aus einer Hand - &lt;br /&gt;
Vorsorge als langfristige Paketl&#xF6;sung&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Interview von Georg Lutz mit Christoph Strohm (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in KMU Life, 24. Juni 2010.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Die Diskussion um die Zukunft des Schweizer Drei-S&#xE4;ulenmodells, Unterdeckung und fehlende Transparenz sind nur drei Stichworte die in den medialen Diskussionen der letzten Jahre beim Thema Vorsorge dominant waren. Wir haben dem Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der Profond Vorsorgeeinrichtung auf den Zahn gef&#xFC;hlt und ihn gebeten, die Unternehmensphilosophie seiner Vorsorgeeinrichtung in diesen Kontext zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das Modell der drei S&#xE4;ulen in der Schweiz ist auf den ersten Blick klar strukturiert. Die erste S&#xE4;ule hat eine gesetzliche Grundlage. Aber schon bei der zweiten und dritten S&#xE4;ule gibt es Diskussionen und unterschiedliche Positionierungen. K&#xF6;nnen Sie f&#xFC;r uns ein Bild skizzieren?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem stellt sich nicht unbedingt auf der Ebene der gesetzlichen Grundlage, die prinzipiell f&#xFC;r alle drei S&#xE4;ulen vorhanden ist, sondern viel mehr bei der Vielzahl der Anbieter. Bei der 1. S&#xE4;ule ist der Staat der Anbieter beziehungsweise der Verwalter. In der 2. und 3. S&#xE4;ule sind es hingegen Versicherungsgesellschaften, Banken, unabh&#xE4;ngige Vorsorgeeinrichtungen, Freiz&#xFC;gigkeitsstiftungen, Beratungsfirmen und Finanzintermedi&#xE4;re die sich mit diesem Gesch&#xE4;ft t&#xE4;glich auseinandersetzen und den KMUs bestm&#xF6;gliche Vorsorgel&#xF6;sungen anpreisen. Es stellt sich die Frage, welches KMU hier noch den &#xDC;berblick behalten und die f&#xFC;r sich beste L&#xF6;sung objektiv heraussuchen kann. Der professionelle Beratungsbedarf ist offensichtlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem gibt es auch innerhalb der einzelnen S&#xE4;ulen noch Verbesserungspotential. Wenn Sie sich das k&#xFC;rzlich in der Presse erw&#xE4;hnte Beispiel der in Konkurs geratenen Fina Freiz&#xFC;gigkeitsstiftung vor Auge f&#xFC;hren, wo viele Versicherte einen grossen Teil ihrer Freiz&#xFC;gigkeitsleistung verloren, dann hat der Gesetzgeber klar seinen Auftrag nicht erf&#xFC;llt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Unter welchen Voraussetzungen ist dieses Modell langfristig nachhaltig?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um unser, vom Ausland so oft hoch gelobtes, Drei-S&#xE4;ulenmodell weiterhin erfolgreich f&#xFC;hren zu k&#xF6;nnen, sollten wir darauf bedacht sein, dass dieses nicht einer Flut von Regulierungen zum Opfer f&#xE4;llt und dadurch intransparent und tr&#xE4;ge wird. Viele Pensionskassenverantwortliche, Stiftungsr&#xE4;te, Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer wie auch Beh&#xF6;rden und Revisionsgesellschaften m&#xFC;ssen sich vermehrt hinterfragen. Das Ziel muss sein, die Versicherten in den Mittelpunkt zu stellen und eine m&#xF6;glichst effiziente Verwaltung der treuh&#xE4;nderisch anvertrauten Vorsorgegelder sicher zu stellen und nicht zuletzt m&#xF6;glichst hohe Ertr&#xE4;ge zu erwirtschaften damit die Versicherten von einer m&#xF6;glichst hohen Altersrente profitieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#xAB;Das Ziel muss sein, die Versicherten in den Mittelpunkt zu stellen.&#xBB;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts internationaler Struktur- und Finanzkrisen hat das Thema Aktien und Vorsorge viel Kritik einstecken m&#xFC;ssen. Wie sehen Sie die Situation?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachtet man Aktien im Zusammenhang mit beruflicher Vorsorge im kurzfristigen Bereich, dann gebe ich den Kritikern durchaus Recht. Eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge legt ihre Gelder nicht kurzfristig, sondern, ganz im Gegenteil, mit einem mehr als 40-j&#xE4;hrigen Anlagehorizont an. In diesem Bereich, macht es deshalb absolut Sinn, einen m&#xF6;glichst hohen Aktienanteil in seinem Portefeuille zu fahren, da die Ertragserwartungen gegen&#xFC;ber Obligationen um ein Vielfaches h&#xF6;her liegen. Namhafte Studien haben gezeigt, dass kurzfristig wohl das Risiko grosser Schwankungen bei Aktien besteht, sich dieses jedoch bei einer Haltedauer ab drei Jahren exponenziell auf das (Risiko-)Niveau von Obligationen senkt. Genau dieses Verhalten zeichnet sich positiv aus bei Pensionskassen, welche sich an diese Erkenntnis konsequent halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Das Problem mit der Unterdeckung, in die einige Pensionskassen in den letzten Jahren gekommen sind, scheint gel&#xF6;st. Aber die n&#xE4;chste Krise kommt bestimmt. Wie ist hier Profond aufgestellt?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Deckungsgrad ist f&#xFC;r Profond, im Gegensatz zu vielen Medien, nicht eine im Vordergrund stehende Kennzahl. Es handelt sich dabei um eine per Stichtag 31.12.xxxx erhobene Gr&#xF6;sse. Wichtig erscheint mir vielmehr, dass Pensionskassenverantwortliche ihre Vorsorgeeinrichtung gesamthaft und vor allem dynamisch betrachten. Ist eine Unterdeckung beispielsweise durch strukturelle Probleme innerhalb der Kasse entstanden, ist dem Deckungsgrad wesentlich gr&#xF6;ssere Beachtung zu schenken, als wenn sich der Deckungsgrad &#xAB;nur&#xBB; auf Grund von B&#xF6;rsenkorrekturen verschlechtert hat. Der Stiftungsrat hat sich seit der Gr&#xFC;ndung von Profond vor knapp 20 Jahren immer eingehend mit der finanziellen Situation auseinandergesetzt und auch bereits die Krisen von 1994, 2002 und 2008 erfolgreich gemeistert. Monatliche Reportings und Controllingberichte sind hilfreiche Instrumente f&#xFC;r einen professioneller Anlageausschuss um die Situation beziehungsweise die Vorsorgeeinrichtung jederzeit unter Kontrolle zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Es geht aber nicht nur um Geld, sondern um Transparenz. Das Pensionskassenverm&#xF6;gen betr&#xE4;gt ungef&#xE4;hr 600 Milliarden Schweizer Franken. Ein Viertel davon ist in Aktien angelegt. Wer hier wie bestimmt, bleibt aber oft verborgen. Viele kritisieren diesen Zustand als nicht transparent. Wie stehen Sie dazu?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abstimmen an Generalversammlungen und somit einen gewissen Einfluss in die investierte Firma zu erlangen, ist aus meiner Sicht ein gewisses Wunschdenken. In den meisten F&#xE4;llen sind Pensionskassen sogenannte Kleinaktion&#xE4;re, nicht zuletzt hervorgerufen durch ihr Anlagereglement, das nur eine Maximalposition als Investition in eine Unternehmung zul&#xE4;sst. Auch die Diversifikation der Anlagevehikel spricht hier nicht unbedingt f&#xFC;r eine aktive Handhabung bei Abstimmungen, da dies einen enormen administrativen Aufwand mit sich bringen w&#xFC;rde. Viel wichtiger erscheint es mir, im Vorfeld der geplanten Investition, die Firmen eingehend unter die Lupe zu nehmen um zu gew&#xE4;hrleisten, dass man seine Investition in gut gef&#xFC;hrte Unternehmen platziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kommen wir zur KMU-Praxis. Welche H&#xFC;rden hat eine strategische Unternehmensvorsorge heute zu nehmen, oder anders gefragt gibt es Leitfragen, die es bei der Umsetzung zu beachten gilt?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grunds&#xE4;tzlich muss man sich bewusst sein, dass ein Wechsel der Vorsorgeeinrichtung nicht un&#xFC;berlegt erfolgen soll, da die Neuplatzierung meist eine langfristig orientierte Perspektive haben sollte, nicht zuletzt aus vorgenannten Gr&#xFC;nden und insbesondere der Nachhaltigkeit. Wichtig erscheint mir allerdings, dass man sich genug Zeit nimmt, um seinen Vorsorgepartner zu w&#xE4;hlen. Ist das Vorsorge Know-how nicht in der Unternehmung, sollte man sich an einen erfahrenen Makler oder eine Beratungsunternehmung f&#xFC;r die berufliche Vorsorge wenden. Sich nur auf eine Referenzzahl, wie zum Beispiel den Deckungsgrad, abzust&#xFC;tzen, ist ebenfalls nicht ratsam. Es sollten die Leistungen, Kosten und reglementarische Details genau betrachtet und ausgewertet werden. Referenzausk&#xFC;nfte k&#xF6;nnen eine diesbez&#xFC;gliche Analyse durchaus hilfestellend abrunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Auf der Homepage von Profond steht der Kernsatz &#xAB;&#x2026;attraktive Vorsorgel&#xF6;sungen aus einer Hand&#xBB;. &#x2013; Was habe ich mir darunter vorzustellen, habe ich einen Ansprechpartner oder geht es um mehr?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Kernsatz bezieht sich auf die &#xAB;Profond-Gruppe&#xBB;, bestehend aus der Profond Vorsorgeeinrichtung, der Profond FL Vorsorgestiftung und der Profond Freiz&#xFC;gigkeitsstiftung. Mit diesen drei Anbietern k&#xF6;nnen wir grunds&#xE4;tzlich s&#xE4;mtliche Belange der beruflichen Vorsorge aus einer Hand abdecken. Die Versicherten k&#xF6;nnen dadurch von einer einfachen Administration und &#xFC;berdurchschnittlichen Leistungen profitieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wie stellt sich Ihr Unternehmen im Markt auf? Es gibt ja einige Anbieter.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie vorg&#xE4;ngig erw&#xE4;hnt, stellt Profond in erster Linie die Interessen der versicherten Personen in den Mittelpunkt. Versicherte profitieren einerseits von der Unabh&#xE4;ngigkeit, hoher Flexibilit&#xE4;t und andererseits von hohen Leistungen bei tiefen Kosten. Eine effiziente und kompetente Beratung und Betreuung sind f&#xFC;r uns selbstverst&#xE4;ndlich. Langj&#xE4;hrige und namhafte Anschlusspartner zeugen von einer hohen Qualit&#xE4;t in einem partnerschaftlichen Umfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Christoph Strohm ist seit zehn Jahren Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer und Stiftungsrat der Profond Vorsorgeeinrichtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Profond Vorsorgeeinrichtung&lt;br /&gt;
Z&#xFC;rcherstrasse 66&lt;br /&gt;
Postfach&lt;br /&gt;
CH-8800 Thalwil&lt;br /&gt;
Telefon +41 (0) 58 589 89 81&lt;br /&gt;
Telefax +41 (0) 58 589 89 01&lt;br /&gt;
www.profond.ch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Strohm Christoph</dc:creator><dc:date>2010-06-24T00-00-00Z</dc:date></item><item><title> &#xAB;Wir laufen Gefahr, dass das 3-S&#xE4;ulen-Konzept an die Wand gefahren wird&#xBB;</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/wir-laufen-gefahr-dass-das-3-saeulen-konzept-an-die-wand-gefahren-wird_12759.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;&#xAB;Wir laufen Gefahr, dass das 3-S&#xE4;ulen-Konzept an die Wand gefahren wird&#xBB;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Herbert Br&#xE4;ndli (&lt;a id="stern-z" name="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; &lt;a title="Link finews.ch von B+B Vorsorge AG" target="_blank" href="http://www.finews.ch/news/versicherungen/3568-lwir-laufen-gefahr-dass-das-3-saeulen-konzept-an-die-wand-gefahren-wirdr"&gt;Statement in finews.ch&lt;/a&gt;, 22. Juni 2010.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Experten, OECD und Weltbank loben die Schweiz f&#xFC;r ihr 3-S&#xE4;ulen-Konzept. Angesichts der schw&#xE4;chelnden 1. S&#xE4;ule muss die Tragf&#xE4;higkeit allerdings deutlich verbessert werden, warnt der Vorsorgeexperte Herbert Br&#xE4;ndli.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Im Triumvirat der Altersvorsorge mit staatlichen und betrieblichen Renten sowie dem privaten Sparen kommt der 2. S&#xE4;ule in alternden Volkswirtschaften immer st&#xE4;rkeres Gewicht zu. Dank einer fast unbeschr&#xE4;nkten Risikof&#xE4;higkeit k&#xF6;nnen Pensionskassen &#xFC;berdurchschnittliche Renten generieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundlegend falsche Risikokonzeptionen drohen diese Fertigkeit jedoch zu vernichten. Es besteht akuter Handlungsbedarf f&#xFC;r eine ad&#xE4;quate soziale Einbettung der Pensionskassen damit sie ihr nat&#xFC;rliches Ertragspotential optimal aussch&#xF6;pfen k&#xF6;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prinzip des Generationenvertrags&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden wesentliche Faktoren der betrieblichen Altersvorsorge nicht bald ge&#xE4;ndert, laufen wir Gefahr, dass das 3-S&#xE4;ulen-Konzept rasch an die Wand gefahren wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die staatliche Altersrenten beruhen auf dem Prinzip des Generationenvertrags: Nachfolgende Generationen finanzieren die Renten der vorausgegangenen Generation mit Beitr&#xE4;gen und Steuern. Auf Dauer k&#xF6;nnen immer weniger Erwerbst&#xE4;tige nicht immer mehr Rentner finanzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bisherige Praxis nicht l&#xE4;nger haltbar&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zust&#xE4;ndige AHV verliert darum aus demographischen Gr&#xFC;nden an Wirksamkeit. Die bisherige Praxis ist so nicht weiter haltbar. Sollen Existenz und Lebensstandard der Betagten trotz abnehmender 1. S&#xE4;ule gesichert bleiben, muss die 2. S&#xE4;ule mehr leisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese finanziert ihre Altersrenten im so genannten Kapitaldeckungsverfahren mit fr&#xFC;heren Einzahlungen der Rentenbez&#xFC;ger. Die Rentenh&#xF6;he wird durch die geleisteten Sparbeitr&#xE4;ge, erwirtschaftete Ertr&#xE4;ge und die allgemeine Lebenserwartung bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Klare Anlageziele&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange letztere zunimmt und die 1. S&#xE4;ule immer mehr Beitr&#xE4;ge verlangen muss, kann die finanzielle Absicherung des Verfassungsauftrags nur mit Ertragsverbesserungen der Pensionskassen erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einfluss der erwirtschafteten Nettoertr&#xE4;ge auf die H&#xF6;he der Altersrenten ist enorm. Es ist darum essentiell, dass Pensionskassen ihre Kosten im Griff haben und Anlageziele erreichen, welche zumindest die Entwicklung der globalen Wirtschaft abbilden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Solidarit&#xE4;tsgedanke zentral&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zentrales Element der Risikoabw&#xE4;gung ist der Solidarit&#xE4;tsgedanke. Er manifestiert sich im Ausgleich unterschiedlicher Rentenlaufzeiten, wegen unterschiedlicher Lebenserwartungen, sowie schwankenden Verm&#xF6;gensentwicklungen, wegen Schwankungen der Anlagem&#xE4;rkte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen nat&#xFC;rlich gegebenen Solidarit&#xE4;ten der 2. S&#xE4;ule d&#xFC;rfen weder systemischen Planken noch internen oder externen Besitzanspr&#xFC;chen geopfert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unbegrenzter Existenz- und Anlagehorizont&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Momentan betragen die individuellen Vorsorgezyklen im Mittel 65 Jahre. Solange in einer Volkswirtschaft betriebliche Vorsorge betrieben wird, treten den Pensionskassen immer wieder neue Erwerbst&#xE4;tige bei und bescheren ihnen gesamthaft einen unbegrenzten Existenz- und Anlagehorizont.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum sind sie risikotechnisch f&#xFC;r den Ausgleich von biometrischen und anlagetechnischen Schwankungen hervorragend geeignet. Ihre Anlagerisiken sind untrennbar mit der Haltedauer der Assets verkn&#xFC;pft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann sind Wertschwankungen von belang?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wertschwankungen sind nur von belang, wenn sie Zahlungsunf&#xE4;higkeit verursachen oder das Anlagesubstrat irreversibel sch&#xE4;digen, sei dies durch Abschreiber auf korrupten Anlageinstrumenten, Zwangsliquidationen oder taktisch ungl&#xFC;ckliches Realisieren von Kapitalverlusten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die generelle Gleichsetzung von Volatilit&#xE4;t mit Risiko ist eine unangebrachte, sch&#xE4;dliche Verallgemeinerung. Vor dem Alter 60/59 haben mit wenigen Ausnahmen keine Vorsorgenehmer Anrecht auf Auszahlung ihres Pensionskassenkapitals und auch nach der Pensionierung verbleiben rund 2/3 der Deckungskapitalien in den Pensionskassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausserordentlich verlustreiche Option&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum sind Wertschwankungen f&#xFC;r die 2. S&#xE4;ule kein relevantes Risiko. Gleichfalls sind verl&#xE4;ngerte Altersrenten keine Versicherungsf&#xE4;lle, die pl&#xF6;tzlich oder unerwartet auftreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das vom Regulator pr&#xE4;ferierte Primat der Ertragsgl&#xE4;ttung ist eine ausserordentlich verlustreiche Option und wie der Aufbau von Schwankungsreserven nicht ad&#xE4;quat. Stattdessen sollte er den Pensionskassen ein Umfeld bereitstellen, wo sie unter Wahrung ihrer Autonomie und Unabh&#xE4;ngigkeit die Solidarit&#xE4;ten pflegen und als kollektive Risikogemeinschaften mit dem Fokus auf hohe, nachhaltige Leistungen funktionieren k&#xF6;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unn&#xF6;tige Verteilungsk&#xE4;mpfe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der nat&#xFC;rliche langfristige Anlagehorizont darf nicht durch unzeitige Transferzahlungen verk&#xFC;rzt werden. Der gesetzlich diktierte &#xDC;bertrag der Vorsorgegelder von einer Vorsorgeeinrichtung auf die andere f&#xFC;hrt nur zu dauernden und unn&#xF6;tigen Verteilungsk&#xE4;mpfen und unkontrollierten Umverteilungen.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a name="stern" id="stern"&gt;&lt;/a&gt;Herbert Br&#xE4;ndli ist Betriebswirtschafter und Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte mit einem breit diversifizierten Auftragsportefeuille. Er ist Gr&#xFC;nder und Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer der B+B Vorsorge AG und schreibt regelm&#xE4;ssig f&#xFC;r finews.ch. &lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Br&#xE4;ndli Herbert</dc:creator><dc:date>2010-06-22T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>BVG-Anlagestrategie selbst bestimmen</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/bvg-anlagestrategie-selbst-bestimmen_12688.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;BVG-Anlagestrategie selbst bestimmen&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Autor ist Andr&#xE9; Kohler (&lt;a name="stern-z" id="stern-z"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="#stern"&gt;Details&lt;/a&gt;) &#x2013; Artikel in Blickpunkt:KMU (Fokusthema:&#xA0;Vorsorge), 15. Juni 2010.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Wir haben ein biologisch bedingtes Bed&#xFC;rfnis, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. So verbessern wir Sicherheitsgef&#xFC;hl und Wohlbefinden. Was ist zu tun, damit dasselbe von Dauer ist?&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Anlageklassen unterscheiden sich durch das Niveau ihres langfristigen Ertrages sowie Regelm&#xE4;ssigkeit und H&#xF6;he, mit der ihre Ertr&#xE4;ge pro Zeitperiode anfallen. (Volatilit&#xE4;t). Nominale und reale Ertragspotenziale sind gesicherte, stabile und damit verl&#xE4;ssliche Gr&#xF6;ssen, methodisch einfach zu erheben und &#xF6;konomisch plausibel begr&#xFC;ndbar. Der Volatilit&#xE4;t liegt hingegen eine Verkennung der Finanzmarktrealit&#xE4;t zugrunde: Man gibt vor das Eintreffensmuster von Ertr&#xE4;gen im Voraus zu kennen, indem man ihnen Normalverteilung unterstellt. Die Zukunft wird durch die Errechnung der zwei statistischen Gr&#xF6;ssen &#xAB;Mittelwert&#xBB; und &#xAB;Standardabweichung&#xBB; vorhergesagt. Deren weitere Verwendung erlaubt die Bestimmung von Strategien, welche optimale Schwankungs-Ertrags-Relationen aufweisen und damit optimal diversifiziert sein sollten. Die Fehler der Annahmen bewirken jedoch, dass sich der Tausch von Ertragsarmut gegen Stabilit&#xE4;t der Wertentwicklung als schlechtes Gesch&#xE4;ft erweist. Weder Ertr&#xE4;ge noch Volatilit&#xE4;t und Korrelation halten sich an die Erwartungen, das Rentensubstrat hingegen wird stetig und irreversibel gesch&#xE4;digt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bevorzugte Ertrags- und Wertschwankungseigenschaften&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man weiss, dass die Balance zwischen gew&#xFC;nschter Ertragsh&#xF6;he und tolerierter Schwankungsintensit&#xE4;t individuell ist und dass es kaum etwas Instabileres als die Risikoneigung des Investors gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freie Wahl der Strategie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die B+B Vorsorge AG hat es sich zum Ziel gemacht, diese Einsichten in ihrem Beratungsansatz zur Maximierung des Destinat&#xE4;rsinteresses zusammenzuf&#xFC;hren:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;Der Vorsorgezweck ist gesichert, wenn die realen Lebenshaltungskosten finanzierbar sind.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Letztere sind das Ergebnis realer volkswirtschaftlicher Wertsch&#xF6;pfung.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die Anlagestrategie muss diese via Anlageertrag in Rentenkapital &#xFC;berf&#xFC;hren.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Nur Beteiligungskapital, welches gut den vierfachen Ertrag von Schuldkapital generiert, kann dies bewirken.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Das relevante Risiko ist nicht das realit&#xE4;tsfremd ermittelte Wertschwankungspotenzial in Form der Standardabweichung, sondern eine ungen&#xFC;gende Rente als Ergebnis der Verbindung mentaler Anf&#xE4;lligkeit mit fehlerhaften Theorien.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund dieser Einsichten, konzentriert sich die B+B Vorsorge AG seit jeher auf das Einfache und Offensichtliche: einen maximalen Sachwertanteil, erstklassige Direktanlagen und ein gekonntes Liquidit&#xE4;tsmanagement. Damit bestehen die Kunden den Test von Art. 1 BVG. Zur erleichterten Umsetzung dieses Erfolgsrezeptes stehen dem Interessenten die seit langem durch die B + B Vorsorge AG erfolgreich gef&#xFC;hrten Sammeleinrichtungen Profond und Allvor offen.&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;&lt;a id="stern" name="stern"&gt;&lt;/a&gt;Andr&#xE9; Kohler ist Mitglied der Gesch&#xE4;ftsleitung der B+B Vorsorge AG. Er leitet den Bereich Investment Services, welcher auf Strategieentwicklung, Reporting und Investment Controlling sowie Organisationsfragen spezialisiert ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="#stern-z"&gt;Zur&#xFC;ck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Kohler Andr&#xE9;</dc:creator><dc:date>2010-06-15T00-00-00Z</dc:date></item><item><title>Pensionskassen: &#xAB;Nach der Krise ist vor der Krise&#xBB;</title><link>http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/vorsorgewissen/artikel/pensionskassen-nach-der-krise-ist-vor-der-krise_12580.html
                        </link><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;h1&gt;Pensionskassen: &#xAB;Nach der Krise ist vor der Krise&#xBB;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Impressum&lt;/strong&gt;: Podiumsdiskussion vom 25. Mai 2010 in Basel der B+B&#xA0;Vorsorge AG (&lt;a title="Fotogalerie der B+B Vorsorge AG - Podiumsdiskussion vom 25. Mai 2010 in Basel" target="_blank" href="http://www.bb-vorsorge.ch/de/ueber-uns/gallery/100525-podiumsdiskussion-basel/"&gt;Link Fotogalerie&lt;/a&gt;)&#x2013; Artikel in finews.ch, 1. Juni 2010. &lt;a href="http://www.finews.ch/news/versicherungen/3428-lnach-der-krise-ist-vor-der-kriser" target="_blank" title="finews.ch - Download Artikel Podiumsdiskussion der B+B Vorsorge AG in Basel vom 25. Mai 2010"&gt;Link Artikel finews.ch&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div id="inhaltrahmen"&gt;
&lt;p&gt;Zwar hat sich der Deckungsgrad vieler Vorsorgeeinrichtungen verbessert. Doch wie gut sind die Pensionskassen auf das gegenw&#xE4;rtige Umfeld vorbereitet?&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Frage sowie den Konsequenzen nach dem Volks-Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes und dem Reformbedarf in der 2. S&#xE4;ule gingen an der Podiumsdiskussion der B+B Vorsorge in Basel drei Vorsorgeexperten nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einleitend &#xE4;usserte Herbert Br&#xE4;ndli, CEO der B+B Vorsorge, Bedenken angesichts der Euro-Krise und dem sch&#xE4;digenden Einfluss von Staat und Politik auf die M&#xE4;rkte. Daraus resultiere ein Anlagenotstand. So kommen Finanzwerte f&#xFC;r ihn derzeit nicht in Frage. Auch fehle das Vertrauen gegen&#xFC;ber der Realwirtschaft, die unter der Eurokrise besonders zu leiden habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann sind PKs saniert?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anderseits d&#xFC;rfe man nicht vergessen, dass Aktien in der Vergangenheit real f&#xFC;nf Mal h&#xF6;her rentiert haben als Bonds und &#xFC;ber eine Zeitspanne von 100 Jahren einen klaren Aufw&#xE4;rtstrend bewiesen haben. Insofern tendiere er dazu, Aktien in den Portfolios zu &#xFC;bergewichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gottlieb Keller, Mitglied der Roche-Konzernleitung, h&#xE4;lt Pensionskassen erst dann f&#xFC;r saniert, wenn sie 20 bis 25 Prozent Schwankungsreserven aufweisen. Die seien wichtig, um die Wechselwirkung zwischen positiven und negativen Anlagejahren, die es als solche immer geben werde, zu gl&#xE4;tten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufruf zu mehr Gelassenheit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zehn bis 15 Prozent der Kassen weisen noch immer eine Unterdeckung auf, gab Philipp Spichty, stellvertretender Direktor und Bereichsleiter Finanzmandate des Gewerbeverbands Basel-Stadt, zu bedenken. Selbst die Kassen mit einer Deckung von &#xFC;ber 100 Prozent m&#xFC;ssen noch an der langfristigen Sicherheit arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bernhard Mad&#xF6;rin, CEO und VR-Pr&#xE4;sident der artax Fide Consult, kritisierte, dass bei einer Unterdeckung sofort die gesetzlichen Alarmmechanismen greifen und die Pensionskassen umgehend in Handlungszwang bringen, obschon auf Krisen immer eine Erholung gefolgt sei und langfristig eine Aufw&#xE4;rtsbewegung resultiere. Er appellierte darum, gelassener in die Zukunft zu schauen. Die staatlichen Rettungsmassnahmen werden, so f&#xFC;rchtet der Steuer- und Treuhandexperte, nun kurzfristig mehr Regulierungen nach sich ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Umwandlungssatz trotz Volks-Nein tiefer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem der Kapitalmarkt als dritter Beitragszahler unzuverl&#xE4;ssig geworden ist, ist die langfristige Finanzierbarkeit des Umwandlungssatzes in Frage gestellt. Bernhard Mad&#xF6;rin wies darauf hin, dass der &#xAB;sozialistische&#xBB; Umwandlungssatz dazu f&#xFC;hren werde, dass Schwankungsreserven verzehrt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei umh&#xFC;llenden Pensionskassen, in denen rund 70 Prozent der Vorsorgenehmer versichert sind, sinkt der Umwandlungssatz trotz des Volks- Neins. Philipp Spichty wies ebenso wie Gottlieb Keller darauf hin, dass die Absage an einen tieferen Umwandlungssatz somit die Arbeitnehmer am st&#xE4;rksten treffe, die es sich am wenigsten leisten k&#xF6;nnen. Insofern haben die Gewerkschaften die Falschen gestraft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Appell an die Eigenverantwortung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grunds&#xE4;tzlich geht Gottlieb Keller davon aus, dass die Arbeitgeber ihr Engagement zur&#xFC;cknehmen werden, weil sie die Vorsorgeleistungen aufgrund der politischen Vorgaben immer weniger selber steuern k&#xF6;nnen. Darum m&#xFC;ssen die Arbeitnehmer in der Vorsorge zwangsl&#xE4;ufig vermehrt Eigenverantwortung &#xFC;bernehmen. Bernhard Mad&#xF6;rin wies darauf hin, dass bei tiefen Einkommen schon heute die berufliche BVG-Rente zusammen mit der AHV nicht mehr ausreiche, um den gewohnten Lebensstandard im Alter fortsetzen zu k&#xF6;nnen. Anpassungen h&#xE4;lt er darum f&#xFC;r unausweichlich. Doch dazu fehle es derzeit an politischer Vernunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn von Reformen die Rede sei, heisse dies meist mehr Regulierungen, meinte Gottlieb Keller. Seines Erachtens brauche es aber eher liberalere Regeln, zumal die Vorsorgeeinrichtung seit der Einf&#xFC;hrung der Freiz&#xFC;gigkeitsregelung und die Sozialleistungen in der Rekrutierung von Mitarbeitenden generell kaum mehr ein Differenzierungsmerkmal f&#xFC;r Arbeitgeber seien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interesse der Vorsorgenehmer w&#xE4;chst&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Philipp Spichty hat &#xFC;ber die Jahre eine Zunahme der Komplexit&#xE4;t und eine Steigerung der Regulierungsdichte feststellen k&#xF6;nnen. Gleichzeitig haben insbesondere die Marktturbulenzen dazu gef&#xFC;hrt, dass immer mehr Arbeitnehmer mit ihrer Vorsorge besch&#xE4;ftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn sich das Volk mit dem System besch&#xE4;ftige, sei dies gut f&#xFC;r das System, so Philipp Spichty. Die Schweiz habe hinsichtlich ihres Vorsorgesystems einen Positionierungsvorteil, meinte Bernhard Mad&#xF6;rin. Um den halten zu k&#xF6;nnen, m&#xFC;sse sie allerdings rechtzeitig Handlungsbedarf erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am BVG-Fundament festhalten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gottlieb Keller stellte in Frage, aus wessen Blickwinkel die Schweiz das beste System habe. Aus Sicht des Vorsorgenehmers oder aus der Sicht des Staates? In den USA werden beispielsweise beim Anlegen der Vorsorgeverm&#xF6;gen deutlich h&#xF6;here Risiken eingegangen, wodurch mehr Dynamik entstehe, w&#xE4;hrend in der Schweiz ein Sicherheitsdenken vorherrsche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu definieren sei auch der Begriff des gewohnten Lebensstandards, der heute mit 60 bis 80 Prozent des letzten Erwerbseinkommens beschrieben wird. Statt h&#xF6;heren BVG-Beitr&#xE4;gen solle die Steuerung nach seiner Auffassung eher &#xFC;ber die AHV und weitere sozialpolitische Massnahmen erfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bloss keine exotischen Grunds&#xE4;tze&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#xFC;r die Zukunft der beruflichen Vorsorge w&#xFC;nscht sich Philipp Spichty, dass das gute Fundament nicht mit exotischen Grunds&#xE4;tzen zerst&#xF6;rt, sondern darauf aufgebaut und die Langfristigkeit beibehalten wird. Diesem Wunsch schliesst sich auch Bernhard Mad&#xF6;rin an. Handlungsbedarf sieht er analog zu Gottlieb Keller beim Renten bildenden Maximum in der AHV. Gottlieb Keller hofft, dass sich die n&#xE4;chsten drei bis f&#xFC;nf Jahre eine Deflation verhindern l&#xE4;sst.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>B+B Vorsorge AG</dc:creator><dc:date>2010-06-07T00-00-00Z</dc:date></item></channel></rss>
